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	<title>Berlin Biennale</title>
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	<description>Berlin Biennale , 8. Berlin Biennale , 7. Berlin Biennale , 8th Berlin Biennial , 7th Berlin Biennial</description>
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		<title>DATENSCHUTZERKLÄRUNG  UND NUTZUNGSVEREINBARUNG</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 13:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
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  <div class="cf"><div class="entry-content"><p><strong>DATENSCHUTZERKLÄRUNG  UND NUTZUNGSVEREINBARUNG</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Um die Akkreditierung zur Vorbesichtigung der 10. Berlin Biennale vornehmen zu können, benötigen wir von Ihnen personenbezogene Daten. Ihre personenbezogenen Daten (z.B. Name, Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, u.ä.) werden von uns nur gemäß den Bestimmungen des deutschen und europäischen Datenschutzrechts verarbeitet. Daten sind dann personenbezogen, wenn sie eindeutig einer bestimmten natürlichen Person zugeordnet werden können. Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden Sie der DGSVO, im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG). Nachstehende Regelungen informieren Sie insoweit über die Art, den Umfang und Zweck der Erhebung, die Nutzung und die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch den  KUNST-WERKE BERLIN e. V.</p><p>&nbsp;</p><p>KUNST-WERKE BERLIN e. V.</p><p>Telefon +49 (0)30 24 34 59 70</p><p><a href="mailto:office@berlinbiennale.de">office@berlinbiennale.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Wir weisen darauf hin, dass die internetbasierte Datenübertragung Sicherheitslücken aufweist, ein lückenloser Schutz vor Zugriffen durch Dritte somit unmöglich ist.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Registrierungsfunktion</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Wir arbeiten für den Akkreditierungsprozesses mit dem onlinebasierten Akkreditierungssystem <a href="https://www.accredate.com/de/">Accredate</a>. Accredate bietet Ihnen die Möglichkeit, sich ausschließlich für die 10. Berlin Biennale oder alternativ auch für die Nutzung von Accredate für die künftige Akkreditierung zu anderen Veranstaltungen zu registrieren. Die im Zuge dieser Registrierung für die 10. Berlin Biennale eingegebenen Daten, die aus der Eingabemaske des Registrierungsformular ersichtlich sind</p><p>&nbsp;</p><p>[PFLICHTFELDER: NAME, VORNAME, E-MAILADRESSE, ANGABEN ZU TÄTIGKEIT UND POSITION]</p><p>&nbsp;</p><p>werden durch Accredate für die Verwendung unseres Angebots erhoben, gespeichert und an uns übermittelt und in die Datenbank des KUNST-WERKE e. V. übertragen. Sollten Sie sich auch für die Nutzung von Accredate für die künftige Akkreditierung zu anderen Veranstaltungen registrieren, gilt die Datenschutzerklärung von Accredate. Eine Weitergabe der eingegeben Daten durch den KUNST-WERKE Berlin e.V. an Dritte erfolgt nicht bzw. erfolgt für den Newsletterversand an <a href="https://www.newsletter2go.de">Newsletter2Go</a>, wenn Sie den Newsletter abonniert haben. Ihre Daten werden von uns genutzt, um Ihre Akkreditierungsanfrage zu prüfen und Ihnen per E-Mail die nötigen Informationen und Unterlagen zur Akkreditierung zu schicken.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Akkreditierungsmailings, Newsletter und Pressemitteilungen</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Wir verschicken für die Akkreditierung zur 10. Berlin Biennale notwendige Mailings über Accredate an die registrierten Nutzer*innen: Eingangsbestätigung der Akkreditierungsanfrage, Akkreditierungsbestätigung mit Zugangscode zu den Vorbesichtigungstagen, Akkreditierungsabsage, generelle Informationen zur Vorbesichtigung und Einladungen zu Veranstaltungen.</p><p>&nbsp;</p><p>Darüber hinaus bieten wir Ihnen über Accredate die Möglichkeit, den Berlin-Biennale-Newsletter sowie die Pressemitteilungen des KUNST-WERKE BERLIN e. V. zu abonnieren. Der Newsletter wird über den Service Newsletter2Go verschickt; die Pressemitteilungen werden über den Mailserver des KUNST-WERKE BERLIN e. V. verschickt.</p><p>&nbsp;</p><p>Mit dem Newsletter informieren wir in regelmäßigen Abständen über das Programm und die Aktivitäten der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Mit den Pressemitteilungen informieren wir über das Programm und die Aktivitäten des KUNST-WERKE BERLIN e. V. inklusive der Berlin Biennale und der KW Institute for Contemporary Art.</p><p>&nbsp;</p><p>Um diese Mailings empfangen zu können, benötigen Sie eine gültige E-Mailadresse. Die von Ihnen eingetragene E-Mail-Adresse wird durch Accredate dahingehend überprüft, ob Sie tatsächlich der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind bzw. deren Inhaber den Empfang des Mailings autorisiert hat. Dafür erhalten Sie nach Absenden Ihrer Akkreditierungsanfrage eine E-Mail an die angegebene Adresse mit der Bitte um Bestätigung.Das Abonnement der Newsletter und Pressemitteilungen können Sie jederzeit kündigen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Betroffenenrechte</strong></p><p><strong><br /></strong></p><p>Sie haben das Recht:</p><p>&nbsp;</p><p>Gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen;</p><p>&nbsp;</p><p>gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;</p><p>&nbsp;</p><p>gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;</p><p>&nbsp;</p><p>gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;</p><p>&nbsp;</p><p>gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;</p><p>gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Widerspruchsrecht</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.</p><p>&nbsp;</p><p>Möchten Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: <a href="mailto:press@berlinbiennale.de">press@berlinbiennale.de</a></p></div></div></div>
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		<title>Praktikum: Mitarbeit im Veranstaltungsmanagement im Büro der Direktion</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 09:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h3><strong>PRAKTIKUM</strong><strong>: MITARBEIT IM VERANSTALTUNGSMANAGEMENT IM BÜRO DER DIREKTION</strong></h3><p><strong><br /></strong></p><p>Beginn: ab 15. März–14. Juni 2018, 3 Monate, Vollzeit (40/h)</p><p>&nbsp;</p><p>1996 gegründet, ist die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst heute ein renommiertes und international bekanntes Projekt des</p><p>KUNST-WERKE BERLIN e. V. Die kommende 10. Berlin Biennale wird von Gabi Ngcobo kuratiert und öffnet am 9. Juni 2018 für das Publikum.</p><p>&nbsp;</p><p>Wir suchen eine Person, die uns im Rahmen eines Praktikums tatkräftig im Bereich Veranstaltungsmanagement im Büro der Direktion unterstützt.</p><p>&nbsp;</p><p>Aufgabenbereich</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Unterstützung bei den Vorbereitungen der Eröffnungstage und des Special-Guest Programms</li><li>Einladungs- und Listenmanagement</li><li>Div. Recherchen (z.B. Ausstellungen national und international, externe Aktivitäten rund um die 10. Berlin Biennale)</li><li>Allgemeine Unterstützung der täglichen Büroverwaltung und der internationalen Bürokommunikation und Korrespondenz (Telefon, E-Mail, Internet, vers. Schriftverkehr)</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Kenntnisse und reges Interesse an der zeitgenössischen Kunst- und Kulturszene</li><li>sehr gute Computerkenntnisse (insbesondere Excel/Microsoft Office)</li><li>sicheres Deutsch und Englisch in Wort und Schrift</li><li>Spaß an Kommunikation und Organisation, Teamfähigkeit, Belastbarkeit</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Das Praktikum ist auf Studierende der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften ausgerichtet und wird mit 300 €/Monat vergütet.</p><p>&nbsp;</p><p>Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung nur per E-Mail bis 01. März 2018 an Mira Herrarte, <a href="mailto: mh@berlinbiennale.de">mh@berlinbiennale.de</a>, begleitet von einem kurzen Lebenslauf und einem aussagekräftigen Anschreiben.</p></div></div></div>
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		<title>Ko-Koordination der Vermittlung und Bildung für die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 10:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h3>Ko-Koordination der Vermittlung und Bildung für die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst</h3><p>&nbsp;</p><p>Zeitraum: ab März 2018 bis Mitte September 2018, Teilzeit (20 Stunden/Woche)</p><p>&nbsp;</p><p>1996 gegründet, ist die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst heute eines der bedeutendsten Foren internationaler, zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Momentan laufen die Vorbereitungen für die 10. Ausgabe, die von der südafrikanischen Kuratorin Gabi Ngcobo kuratiert wird und im Sommer 2018 eröffnet.</p><p>&nbsp;</p><p>Für den Bereich der Ko-Koordination des Vermittlungs- und Bildungsprogramms der 10. Berlin Biennale suchen wir ab März 2018 qualifizierte und tatkräftige Unterstützung.</p><p>&nbsp;</p><p>Zu den Aufgaben in diesem Bereich gehören:</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Ko-Koordination und      Organisation des Vermittlungs- und Bildungsprogramms in Abstimmung mit dem      Vermittlungsteam und dem Projektmanagement </li><li>Betreuung der Schulung der      Guides in allen organisatorischen und technischen Belangen in      Zusammenarbeit mit dem Vermittlungsteam und dem Projektmanagement </li><li>Koordination der      Führungsbuchungen </li><li>Betreuung der Dokumentation der      verschiedenen Formate der Vermittlung und Bildung in Absprache mit der      Kommunikationsabteilung </li><li>Mitarbeit bei der Zusammenstellung      und Aufbereitung der Programmtexte- und details für die Printprodukte,      Presse, Webseite, Akquise etc. </li><li>Unterstützung bei der      generellen Recherche für das Vermittlungsprogramm </li><li>Zuarbeit bei Abschlussberichten      und Abrechnungen das Vermittlungsprogramm betreffend </li><li>Unterstützung der täglichen      Büroverwaltung. Bürokommunikation und Korrespondenz an der Schnittstelle      von künstlerischem Büro, kuratorischem Team und den Künstler*innen/Protagonist*innen      der Vermittlungsprojekte</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten:</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Hochschulabschluss in einem relevanten Studienfach oder      vergleichbare Berufserfahrungen </li><li>Interesse      an der zeitgenössischen internationalen Kunst- und Kulturszene </li><li>einschlägige/praktische      Erfahrungen im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung </li><li>gute      Computerkenntnisse </li><li>gängiger Office Programme </li><li>sicheres      Deutsch und sicheres Englisch in Wort und Schrift </li><li>Organisationstalent,      Selbstständigkeit und Eigeninitiative, verantwortungsvolles Arbeiten,      Teamfähigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Kommunikationsfreude</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Februar 2018 nur per E-Mail an Mona Jas, E-Mail: <a href="mailto: mj@berlinbiennale.de">mj@berlinbiennale.de</a> ein, begleitet von einem Lebenslauf und einem aussagekräftigen Anschreiben.</p></div></div></div>
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		<title>Praktikum: Mitarbeit im künstlerischen Büro der 10. Berlin Biennale</title>
		<link>http://blog.berlinbiennale.de/allgemein/praktikum-mitarbeit-im-kunstlerischen-buro-der-10-berlin-biennale-38703</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2017 14:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h3>Praktikum: Mitarbeit im künstlerischen Büro der 10. Berlin Biennale</h3> <p>&nbsp;</p><p>Beginn: Anfang Mai 2018, 3 Monate, Vollzeit</p><p>&nbsp;</p><p>1996 gegründet, ist die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst heute ein renommiertes und international bekanntes Projekt</p><p>des KUNST-WERKE BERLIN e. V. Die kommende 10. Berlin Biennale wird von Gabi Ngcobo kuratiert.</p><p>&nbsp;</p><p>Ab Mitte April suchen wir eine Person, die uns im Rahmen eines Praktikums tatkräftig im künstlerischen Büro unterstützt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Aufgabenbereich</strong></p><p>&nbsp;</p><ul><li>Aufbereiten und Verwalten des Künstler*innen-Materials und der      verschiedenen Archive </li><li> Allgemeine Unterstützung der täglichen Büroverwaltung und      internationale   Bürokommunikation und Korrespondenz (Telefon, E-Mail, Internet, vers. Schriftverkehr)</li><li>Unterstützung bei Termin- und Reisekoordination innerhalb des      künstlerischen Büros </li><li>Div. Recherchen (z.B. Künstler*innen, Ausstellungen national und      international, Orte,   thematisch)</li><li>Vorbereitende Maßnahmen für die Realisierung der Künstler*innen-Projekte </li><li>Unterstützung      bei der Antragsstellung von Fördermitteln</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten</strong></p><p>&nbsp;</p><ul><li>Kenntnisse und reges Interesse an der zeitgenössischen Kunst- und      Kulturszene </li><li>gute Computerkenntnisse </li><li> sicheres Deutsch und Englisch in Wort und Schrift </li><li>Organisationstalent, Flexibilität, Ausdauer, Selbstständigkeit,      Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfreude</li><li>Das Praktikum ist auf Bewerber*innen, die noch im Kulturbereich      studieren, ausgerichtet</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Das Praktikum wird mit 300 € / Monat vergütet.</p><p>&nbsp;</p><p>Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung <strong>nur</strong> per E-Mail bis <strong>23. April 2018 </strong>und <strong>nur an</strong> <a href="mailto: jg@berlinbiennale.de">jg@berlinbiennale.de</a> ein, begleitet von einem kurzen Lebenslauf und einem aussagekräftigen Anschreiben (keine Zeugnisse etc).</p></div></div></div>
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		<title>Gabi Ngcobo zur Kuratorin der 10. Berlin Biennale berufen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 May 2017 09:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h2>GABI NGCOBO ZUR KURATORIN DER 10. BERLIN BIENNALE BERUFEN</h2><p>&nbsp;</p> <p>Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, von der Kulturstiftung des Bundes seit ihrer vierten Ausgabe als „kulturelle Spitzeneinrichtung“ gefördert, freut sich, die Berufung von Gabi Ngcobo als Kuratorin der kommenden 10. Berlin Biennale bekannt zu geben.</p><p>&nbsp;</p><p>Seit den frühen 2000er Jahren arbeitet Gabi Ngcobo in kollaborativen künstlerischen, kuratorischen und edukativen Projekten in Südafrika und auf internationaler Ebene. Sie ist Gründungsmitglied der zwei in Johannesburg ansässigen kollektiven Plattformen NGO – Nothing Gets Organised und Center for Historical Reenactments (CHR, 2010–14). NGO befasst sich mit Prozessen der Selbstorganisation abseits festgelegter Strukturen, Eindeutigkeiten, Kontexte oder Formate. Das CHR untersuchte mit Blick auf aktuelle Themen, wie historische Vermächtnisse in der zeitgenössischen Kunst aufgegriffen und verarbeitet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Kürzlich hat Ngcobo die 32. Bienal de São Paulo mitkuratiert, die aktuell im Ciccillo Matarazzo Pavilion in São Paulo, BR, zu sehen ist, sowie A Labour of Love, 2015, im Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main, DE. Sie war für die Iziko South African National Gallery in Kapstadt, SA, sowie für die Cape Africa Platform tätig, wo sie 2007 die Cape07 Biennale in Kapstadt, SA, ko-kuratierte. In der Vergangenheit arbeitete sie mit diversen Institutionen, darunter Centro Atlantico de Arte Moderno (CAAM), Las Palmas de Gran Canaria, ES; Durban Art Gallery, SA; Joburg Art Fair, Johannesburg, SA; Johannesburg Workshop in Theory and Criticism (JWTC), SA; LUMA/Westbau, Pool, Zürich, CH; New Museum, Museum as Hub, New York, US; und Raw Material Company, Dakar, SN. Seit 2011 unterrichtet sie an der Wits School of Arts der University of Witswatersrand, SA. Ihre Texte wurden in diversen Katalogen, Büchern und Magazinen veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet aktuell in Johannesburg, ZA, und São Paulo, BR, und wird im Rahmen der Vorbereitungen für die 10. Berlin Biennale nach Berlin ziehen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Wege von Gabi Ngcobo und der Berlin Biennale haben sich bereits in der Vergangenheit gekreuzt: 2008 nahm sie an der zweiten Ausgabe des Young Curators Workshop Eyes Wide Open anlässlich der 5. Berlin Biennale teil und 2014 präsentierte das Center for Historical Reenactments sein Projekt Digging Our Own Graves 101 im Rahmen der 8. Berlin Biennale.</p><p>&nbsp;</p><p>Mit der Wahl von Gabi Ngcobo verfolgt die Berlin Biennale auch künftig ihren Anspruch, eine experimentelle Plattform zur Untersuchung und Erweiterung des Ausstellungsformates und des kuratorischen Programms zu sein und sich mit gegenwärtigen globalen Diskursen und Entwicklungen auch mit Blick auf Berlin als lokaler Referenz auseinanderzusetzen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die KuratorInnen der vergangenen Ausgaben waren:</p><p>1. Berlin Biennale (1998): Klaus Biesenbach mit Nancy Spector und Hans Ulrich Obrist</p><p>2. Berlin Biennale (2001): Saskia Bos</p><p>3. Berlin Biennale (2004): Ute Meta Bauer</p><p>4. Berlin Biennale (2006): Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick</p><p>5. Berlin Biennale (2008): Adam Szymczyk und Elena Filipovic</p><p>6. Berlin Biennale (2010): Kathrin Rhomberg</p><p>7. Berlin Biennale (2012): Artur Żmijewski zusammen mit den assoziierten KuratorInnen Voina und Joanna Warsza</p><p>8. Berlin Biennale (2014): Juan A. Gaitán</p><p>9. Berlin Biennale (2016): DIS (Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso, David Toro)</p><p>&nbsp;</p><p>Das Auswahlkomitee für die Kuratorenschaft der 10. Berlin Biennale bestand aus Krist Gruijthuijsen, KW Institute for Contemporary Art, Berlin, DE; Vasif Kortun, SALT, Istanbul/Ankara, TR; Victoria Noorthoorn, Museo de Arte Moderno de Buenos Aires, AR; Willem de Rooij, Frankfurt/Berlin, DE; Polly Staple, Chisenhale Gallery, London, GB; und Philip Tinari, Ullens Center for Contemporary Art, Peking, CN.</p><p>&nbsp;</p><p>Um ihrem kontinuierlichen Wachstum und ihrer Professionalisierung Rechnung zu tragen, hat sich die Berlin Biennale parallel zu ihrem 20-jährigen Jubiläum und im Rahmen einer Umstrukturierung neu aufgestellt. Bisher war Gabriele Horn als Direktorin sowohl für die Berlin Biennale als auch für die KW Institute for Contemporary Art tätig. Seit Juli dieses Jahres arbeiten diese beiden Institutionen als separate Geschäftsbereiche unter dem Dach des KUNST-WERKE BERLIN e. V. Dies ermöglicht Gabriele Horn – nunmehr ausschließlich als Direktorin der Berlin Biennale –, gemeinsam mit ihrem Team zum einen die Institution weiter zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten und sich zum anderen auf die Vorbereitungen der kommenden Ausgabe und deren Begleitveranstaltungen zu konzentrieren.</p></div></div></div>
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		<title>Biografien des kuratorischen Teams</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 09:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Dietrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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				<div class="cfct-mod-content"><div id="contentflowcfct-block-fbeb6fc4ae7dd34fc4b212aef6a2cccd" class="ContentFlow"><div class="loadIndicator"><div class="indicator"></div></div><div class="flow"><span class="item" target=""><img class="content" src="http://blog.berlinbiennale.de/i.php?src=wp-content/uploads/2017/04/bb10_moses-serubiri_photo-alex-lyons-853x1280.jpg&amp;h=300" alt="" /><span class="caption"><span class="content"><strong>Serubiri Moses</strong><br /><br />Foto: Alex Lyons</span></span></span><span class="item" target=""><img class="content" src="http://blog.berlinbiennale.de/i.php?src=wp-content/uploads/2017/04/bb10_nomaduma-rosa-masilela_color_©-nomaduma-rosa-masilela-1600x1222.jpg&amp;h=300" alt="" /><span class="caption"><span class="content"><strong>Nomaduma Rosa Masilela</strong><br /><br />© Nomaduma Rosa Masilela</span></span></span><span class="item" target=""><img class="content" src="http://blog.berlinbiennale.de/i.php?src=wp-content/uploads/2017/04/bb10_thiago-de-paula-souza_photo-leo-eloy-1600x1068.jpg&amp;h=300" alt="" /><span class="caption"><span class="content"><strong>Thiago de Paula Souza</strong><br /><br />Foto: Leo Eloy</span></span></span><span class="item" target=""><img class="content" src="http://blog.berlinbiennale.de/i.php?src=wp-content/uploads/2017/04/bb10_yvette-mutumba_photo-benjamin-renter-853x1280.jpg&amp;h=300" alt="" /><span class="caption"><span class="content"><strong>Yvette Mutumba</strong><br /><br />Foto: Benjamin Renter</span></span></span><span class="item" target=""><img class="content" src="http://blog.berlinbiennale.de/i.php?src=wp-content/uploads/2017/04/MP_1_for-web.jpg&amp;h=300" alt="" /><span class="caption"><span class="content"><strong>Maziyar Pahlevan</strong><br /><br />© Maziyar Pahlevan</span></span></span></div><div class="globalCaption"></div><div class="scrollbar"><div class="preButton"></div><div class="nextButton"></div><div class="slider"></div></div></div></div>
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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h1>das KURatORISCHE Team der 10. berlin biennale</h1><p style="text-align: justify;">&nbsp;</p><h3>NOMADUMA ROSA MASILELA</h3><p>Nomaduma Rosa Masilela ist eine in New York, US, lebende Autorin, Historikerin und Künstlerin. Derzeit beendet sie ihre Promotion in Kunstgeschichte an der Columbia University in New York. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit Kunst im öffentlichen Raum und Performancekunst der 1980er Jahre in Dakar, SN. Masilelas Interessen im Kunstbereich liegen in unterrepräsentierten Aspekten von Geschichtsschreibung, kollektivem Arbeiten und damit verbundenen Strategien sowie den Ambivalenzen im Spannungsfeld von Öffentlichem und Privatem. Sie hat Stipendien und Preise unter anderem von der Ford Foundation, der SSRC Mellon Foundation und der Columbia University erhalten. Masilela leitete einen Einführungskurs in Kunstgeschichte an der Columbia University, hat für The Kitchen und das Brooklyn Museum, beide in New York, gearbeitet sowie bei Dak’art, der Biennale von Dakar, 2006 und 2009 deren Generalsekretär assistiert. Zuletzt hatte sie eine einjährige Forschungsstelle am Museum of Modern Art in New York inne. Sie veröffentlichte Texte in diversen Büchern und Magazinen, darunter in der Publikation <em>DON’T/PANIC</em>, die 2011 eine gleichnamige, von Gabi Ngcobo kuratierte Ausstellung begleitete.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>SERUBIRI Moses</h3><p>Serubiri Moses ist freier Autor und Kurator in Kampala, UG. Er ist interessiert an übergeordneten Narrativen und wissenschaftlichen Vorgehensweisen, die über die Kunst hinausgehen. In dem Band <em>How Institutions Think</em>, herausgegeben von MIT Press, erscheint in Kürze ein Kapitel von Serubiri über das Uganda Museum. Unlängst war er Mitglied des Auswahlkomitees für die diesjährige Cape Town Art Fair in Kapstadt, ZA. 2014 kokuratierte er mit einem Team, beraten von Gabi Ngcobo, das Kampala Contemporary Art Festival (KLA ART). 2013 organisierte Serubiri die Radiodokumentation <em>A History of Kadongo Kamu</em> über die Geschichte von Musikaufnahmen in Uganda. Außerdem gab er das Onlinemagazin START – A Journal of Arts and Culture in East Africa heraus. 2011 schrieb Serubiri Kritiken für The New Vision, eine der führenden Tageszeitungen Ugandas. 2015 erhielt er ein Stipendium der Universität Bayreuth, DE, als Stadtschreiber. Er ist Alumni der Àsìkò International Art School am Centre for Contemporary Art in Lagos, NG. Seine Texte erscheinen in The Trans-African, in der Frieze, im Manifesta Journal sowie in der Chimurenga Chronic.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>THIAGO DE PAULA SOUZA</h3><p>Thiago de Paula Souza lebt und arbeitet in São Paulo, BR, wo er von 2014 bis 2016 als Pädagoge am Museu AfroBrasil tätig war. 2016 ko-kuratierte er die Ausstellung <em>Weiterleben – In anderen Worten über Leben?</em> an der Akademie der bildenden Künste Wien, AU. Bei der 32. Bienal de São Paulo war de Paula Souza Teammitglied der Accra Study Days, die von Gabi Ngcobo als Teil des öffentlichen Programms organisiert wurden, sowie des <em>Oficina de Imaginação Política</em> („politischer Imaginationsworkshop“). Er arbeitete mit lanchonete.org zusammen, einer von Künstlerinnen und Künstlern betriebenen kulturellen Plattform, die sich ausgehend von São Paulo mit dem Alltagsleben und progressiven Aktionen in heutigen Städten auseinandersetzte. Außerdem war er einer der MitbegründerInnen von We Cannot Build What We Cannot First Imagine (WCB WCFI), einer visionären Plattform, die Arbeiten und Perspektiven von durch Rassifizierung diskriminierten KünstlerInnen und TheoretikerInnen versammelt. Derzeit forscht de Paula Souza zu Darstellungen von Kunst aus Südamerika und der afrikanischen Diaspora im deutschsprachigen Kontext. Diese Forschungen wird er in Kürze auch auf nicht-westliche Zusammenhänge ausdehnen und untersuchen, wie künstlerische Gemeinschaften sich mit der Dekonstruktion hegemonieller Lesarten von Geschichte auseinandersetzen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>YVETTE MUTUMBA</h3><p>Yvette Mutumba ist Mitbegründerin und Chefredakteurin des Kunstmagazins Contemporary And (C&amp;). Von 2012 bis 2016 war sie als Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main, DE, tätig. Hier ko-kuratierte sie die Ausstellungen <em>WARE &amp; WISSEN (or the stories you wouldn’t tell a stranger)</em> (2014–15), <em>El Hadji Sy: Painting, Performance, Politics</em> (2015) und <em>A Labour of Love</em> (2015–16, mit Gabi Ngcobo). 2016 ko-kuratierte sie <em>Focus: African Perspectives</em> der Armory Show in New York, US. Mutumba studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, DE, und promovierte am Birkbeck, University of London, GB. Als Autorin und Herausgeberin hat sie zahlreiche Texte und Bücher zu zeitgenössischer Kunst aus afrikanischen Perspektiven sowie zu globaler Kunstgeschichte veröffentlicht. Ihre neueste Publikation <em>I am built inside you</em>, herausgegeben vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und C&amp;, ist im April 2017 bei Sternberg Press erschienen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h1>der Grafikdesigner der 10. Berlin Biennale</h1><h3>Maziyar Pahlevan</h3><p>Maziyar Pahlevan ist freier Grafikdesigner und Autor und lebt derzeit in New York, US. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf künstlerische und musikalische Projekte, zu denen auch seine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Other People gehört, einem Ton-, Bild- und Datenarchiv in den USA. Zu seinen letzten Arbeiten gehörte die Publikation <em>Network</em>, 2017 herausgegeben von Other People und Printed Matter Inc. Bevor er in die USA zog, lebte er in Berlin, DE, wo er zusammen mit Gabi Ngcobo die Zeitung <em>Digging Our Own Graves</em>, designte, die vom Center for Historical Reenactments im Rahmen der 8. Berlin Biennale 2014 herausgegeben wurde. 2012 erhielt er seinen BA an der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten in Den Haag, NL, und 2016 seinen MFA an der Yale University in New Haven, US.</p></div></div></div>
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		<title>Geschützt: Pressebilder 9. Berlin Biennale</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 18:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.]]></description>
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		<title>DIS zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst berufen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 17:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[9. Berlin Biennale]]></category>

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		<description><![CDATA[DIS ZUM KURATORISCHEN TEAM DER 9. BERLIN BIENNALE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST BERUFEN

Die KW Institute for Contemporary Art, Veranstalter der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, freuen sich, die Berufung des New Yorker Kollektivs DIS mit den Mitgliedern Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale bekannt zu geben. Die 9. Berlin Biennale findet im Frühsommer 2016 statt.]]></description>
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				<img width="600" height="401" src="http://blog.berlinbiennale.de/wp-content/uploads/2014/09/dis2.jpg" class="cfct-mod-image cfct-module-bb-image-mod-image" alt="DIS" title="DIS" /><p class="image-desc">DIS, Foto: Sabine Reitmaier</p>
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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h2>DIS zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst berufen</h2><p>&nbsp;</p><p>Die KW Institute for Contemporary Art, Veranstalter der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, freuen sich, die Berufung des New Yorker Kollektivs DIS mit den Mitgliedern Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro zum kuratorischen Team der 9. Berlin Biennale bekannt zu geben. Die 9. Berlin Biennale findet vom 4. Juni bis 18. September 2016 statt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die kulturellen Interventionen von DIS bespielen eine große Spannbreite unterschiedlicher Medien und Plattformen, von ortsspezifischen Museums- und Galerieausstellungen wie CO-WORKERS – Network as Artist (2015, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris), Ocean of Images: New Photography 2015 (The Museum of Modern Art, New York, US), DIS Image Studio (2013, The Suzanne Geiss Company, New York, US), ProBio im Rahmen von EXPO 1: New York (2013, MoMA PS1, New York, US) oder Dressing the Screen (2012, für den British Council, UCCA, Peking) bis hin zu fortlaufenden Online-Projekten. Unter diesen ist besonders DIS Magazine hervorzuheben, eine virtuelle Plattform, die sich mit Kunst, Mode, Musik und Kultur beschäftigt sowie neue kreative Praktiken gestaltet und unterstützt. Jüngste Projekte beinhalten DISimages, 2013, eine professionell arbeitende Bildagentur, die Künstlerinnen und Künstler anwirbt, Bilder für den privaten und kommerziellen Nutzen zu produzieren, sowie DISown, ein Einzelhandelsunternehmen mit dem Ziel, kreative Wirtschaftsbereiche zu erweitern. Durchgängig erforschen DIS in allen ihren Arbeiten die Spannungsfelder zwischen Populärkultur und institutioneller Kritik, indem sie ihre Projekte im Internet zur Verfügung stellen – dem öffentlichsten und demokratischsten aller Foren.</p><p>&nbsp;</p><p>Seit der ersten Ausgabe 1998 hat sich die Berlin Biennale zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst entwickelt. Sie ist geprägt von den verschiedenen Konzepten der ernannten Kuratorinnen und Kuratoren, die aufgefordert sind, in einen Dialog mit der Stadt Berlin, ihrer Öffentlichkeit, den Kunstinteressierten sowie auch mit den Künstlerinnen und Künstlern zu treten. Die acht bisherigen Ausgaben der Berlin Biennale haben eine Vielzahl von Ausstellungsformaten untersucht und unterschiedliche kuratorische Ansichten vorgestellt.</p><p>&nbsp;</p><p>Bisherige Kuratorinnen und Kuratoren waren:</p><p>&nbsp;</p><p>1. Berlin Biennale (1998): Klaus Biesenbach mit Nancy Spector und Hans Ulrich Obrist</p><p>2. Berlin Biennale (2001): Saskia Bos</p><p>3. Berlin Biennale (2004): Ute Meta Bauer</p><p>4. Berlin Biennale (2006): Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick</p><p>5. Berlin Biennale (2008): Adam Szymczyk und Elena Filipovic</p><p>6. Berlin Biennale (2010): Kathrin Rhomberg</p><p>7. Berlin Biennale (2012): Artur Żmijewski zusammen mit den assoziierten KuratorInnen Voina und Joanna Warsza</p><p>8. Berlin Biennale (2014): Juan A. Gaitán</p><p>&nbsp;</p><p>Das Auswahlkomitee für die Kuratorenschaft der 9. Berlin Biennale bestand aus Elvira Dyangani Ose (Dozentin, Department of Visual Cultures, Goldsmiths, University of London), Fulya Erdemci (Kuratorin, Istanbul, TR), Susanne Gaensheimer (Direktorin, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, DE), Edi Muka (Kurator, Public Art Agency Schweden, Stockholm), María Inés Rodríguez (Direktorin, CAPC musée d'art contemporain, Bordeaux, FR), Ali Subotnick (Kuratorin, Hammer Museum, Los Angeles, US) und Philip Tinari (Direktor, Ullens Center for Contemporary Art, Peking).</p><p>&nbsp;</p><p>Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird seit ihrer vierten Ausgabe als „kulturelle Spitzeneinrichtung“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Im Dezember 2013 hat sich der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes dafür entschieden, die 9. und 10. Ausgabe der Berlin Biennale mit jeweils 2,5 Millionen Euro zu fördern und garantiert damit die Planungssicherheit, die es dem Veranstalter der Berlin Biennale erlaubt, sich in grundsätzlicher Art und Weise auf inhaltliche Aspekte zu konzentrieren.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird organisiert durch die KW Institute for Contemporary Art und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.</p><p>&nbsp;</p><p>Die BMW Group ist Corporate Partner der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>
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		<title>Juan A. Gaitán im Katalog der 8. Berlin Biennale</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 13:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[8. Berlin Biennale]]></category>

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  <div class="cf"><div class="entry-content"><h1>Juan A. Gaitán im Katalog der 8. Berlin Biennale</h1><p>&nbsp;</p><p>Im gesamten Prozess der Ausarbeitung dieser 8. Berlin Biennale  für  zeitgenössische Kunst war es mir wichtig, dass die kuratorische   Annäherung an Berlin eine tastende, vorsichtige bleibt, dass ich   hinhöre und hinsehe auf das, was sich in der Stadt abspielt, bevor  ich  meine Vermutungen bestätigt (oder widerlegt) finde. Während  früherer  Besuche und in der Zeit meines Aufenthaltes als Kurator der  Berlin  Biennale konnte ich beobachten, wie sich die Stadt in eine  ziemlich  interessante Richtung entwickelte. Es war spannend für mich  zu sehen,  was aus ihr geworden ist, und ich begann mich zu fragen,  inwieweit ihre  Entwicklung eine umfassendere Tendenz in aller  Welt widerspiegelt,  Geschichte zu bemühen, um die Hegemonie  bestimmter vorherrschender  Erzählungen zu verfestigen.</p><p><br />Dafür musste ich mich nicht allzu weit aus  meinem „Zuhause“  wagen – das heißt aus meinem derzeitigen Zuhause im  Gebäudekomplex  in Berlin-Mitte, der die KW Institute for Contemporary  Art  beherbergt. Ein Beispiel: Auf der Museumsinsel entsteht zurzeit  das  Humboldt-Forum, an dem einmal Nachbildungen von drei der  ursprünglichen  Schlossfassaden und der Schlosskuppel zu sehen sein  werden.  Nach einer offiziellen Verlautbarung hat eine „internationale  Expertenkommission  Historische Mitte Berlin“ dieses Vorhaben  empfohlen.  Sie war der Auffassung, dass mit der Wiederherstellung der  Fassaden  „alle umliegenden historischen Gebäude ihre maßstäblichen und  inhaltlichen  Bezugspunkte wieder zurück“ erhalten. Das Humboldt- Forum  wird am östlichen Ausläufer des prächtigen, baumbestandenen Boulevards   Unter den Linden gebaut, einem Produkt der preußischen Stadtplanung   aus neoklassizistischer Zeit. Entsprechend liegt dem Drang zur   Rekonstruktion unübersehbar der Wunsch zugrunde, nicht nur einzelne   Gebäude, sondern die Stadt insgesamt in ein Denkmal, ein Artefakt zu   verwandeln. Demgegenüber steht eine zeitgenössische Architektur, die   sich seit dem Fall der Berliner Mauer in Gegenden wie dem Potsdamer   Platz konzentriert. Ihre wichtigste Aufgabe bestand anscheinend darin,   die Stadt in die Post-Beschleunigung des 21. Jahrhunderts zu  katapultieren  und ebenso eilig die Traumata des 20. zu begraben.</p><p><br />Doch  Berlin ist nur ein Ausgangspunkt, ein Beispiel für die allgemeine   Tendenz, die Geschichte in den Mittelpunkt zu rücken und sich damit   vom vergangenen Jahrhundert loszusagen. Diese Distanzierung ist   vielleicht in erster Linie eine ästhetische und entspringt dem Wunsch   nach Beseitigung der Architektur des 20. Jahrhunderts, die dann   entweder durch getarnte Konzernbauten oder Rekonstruktionen  historischer  beziehungsweise historisch aussehender Architektur  ersetzt  wird. Auch in dieser ästhetischen Leugnung äußert sich jedoch  die  gegenwärtige globale Krise des Nationalstaats, der sich in seinem  neoliberalen  Gewand von einigen der bedeutendsten, wenngleich  unvollendeten  Projekte des 20. Jahrhunderts abgewendet hat: vom  Versuch,  Staatsangehörigkeit und Bürgerrechte offener und  aufnahmefähiger  zu verfassen; von einem Städtebau mit  gesellschaftlicher Verantwortung;  von einem Bauen für und durch das  Volk, um eine prägnante These  des bedeutenden Architekten Yona Friedman  wiederaufzunehmen.</p><p>&nbsp;</p><p>Natürlich kann eine Biennale solchen Anliegen nur  in Teilen gerecht  werden. Doch ich bin überzeugt, dass sie hier als  Teil der fortdauernden  Auseinandersetzung mit der Stadt wahrgenommen  werden  müssen. Daher waren sie auch wesentlich für die Formulierung  der  Kartografie dieser 8. Berlin Biennale. Sie kommen programmatisch   in der Auswahl der Veranstaltungsorte zum Ausdruck. Zwei davon –  die  Museen Dahlem – Staatliche Museen zu Berlin und das Haus am  Waldsee in  unmittelbarer Zehlendorfer Nachbarschaft – befinden  sich im Westen. Der  dritte Schauplatz sind naturgemäß die KW, traditionell  der Hauptort  der Berlin Biennale, der diesmal mit den beiden  anderen um den  Mittelpunkt der Aufmerksamkeit konkurrieren muss.  Die Ausstellung als  solche wurde über diese Kartografie gelegt und unsere Hoffnung ist,  dass jeder dieser Orte einen jeweils eigenen  Bezug zwischen der  zeitgenössischen Kunst und ihrer Umgebung  entfaltet. Im Haus am Waldsee  sollen die ausgestellten Werke auf die  ursprüngliche Funktion des  Hauses als Privatvilla hinweisen. Sie laden  die BesucherInnen ein, sich  auf das nach wie vor wirksame Verhältnis  dieses Ortes zu seiner  Umgebung einzulassen, ihn als Allegorie der  Unzeitgemäßheit  romantischer Landschaft wahrzunehmen. In Dahlem  ermutigt die  fragmentarische Verteilung der Installationen neben den  bestehenden  Sammlungen des Ethnologischen Museums und des  Museums für Asiatische  Kunst die Besucherinnen und Besucher immer  wieder zur Entscheidung, im  Raum zeitgenössischer Kunstpräsentation  zu bleiben oder kurze Ausflüge  in die historischen Bestände der  Museen zu unternehmen. In den KW  haben wir uns demgegenüber  für ein mehr nach Innen gerichtetes,  absorbierendes Erleben der  Kunst entschieden und die Neigung von Räumen  zeitgenössischer  Kunst bekräftigt, sich von der unmittelbaren Umgebung  abzusondern.</p><p>&nbsp;</p><p>Es gibt daneben noch einige Parallelaussagen, zusätzliche  Ausstellungsorte,  die wir „surplus venues“ genannt haben: das Crash  Pad,  als ausgewiesener diskursiver Raum für Diskussion und Debatte,  das  Buch Excursus, das visuelle Vorschläge der KünstlerInnen dieser  Berlin  Biennale enthält, und die Plakatserie 9 Plus 1. Das Crash Pad  ist eine  eigenständige Installation und befindet sich im Vorderhaus der  KW.  Die anderen beiden sind sehr verschiedene Erzeugnisse der  Druckerpresse  (dieser beinahe schon veralteten Maschine). Während   Excursus, ein „Bilderbuch“, dazu gedacht ist, dass man sich auf einer   privaten, intimen Ebene darauf einlässt, soll das andere Format –  das  Plakat – öffentlich in Erscheinung treten und eine Gemeinschaft   stiftende Wirkung entfalten. Im Zusammenspiel mit den schon  genannten  Ausstellungsorten stehen diese zusätzlichen für eine  andere Art und  Weise, den Dialog über den Vorrang der bildlichen  Darstellung vor  anderen Formen der Sinneserfahrung in Gang  zu bringen.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine der  spannendsten selbst gestellten Aufgaben dieser  8. Berlin Biennale und  ihres Teams hatte mit der Entscheidung zu tun,  eine umfangreiche und  internationale Gruppe von KünstlerInnen  zur Teilnahme an der  Ausstellung einzuladen. Nicht zuletzt, weil wir  bei diesen  KünstlerInnen auch neue Werke in Auftrag gegeben haben, hat dieses  Vorgehen sicher erheblichen Druck auf die Strukturen der  Berlin  Biennale ausgeübt. Es war aber ein entscheidender Bestandteil  unseres  Prozesses. Indem die Werke auf die Gegebenheiten reagierten,  haben sie  auch zur Entwicklung der Ausstellung und zur Formulierung  ihrer Themen  beigetragen. Beispielsweise entstanden mehrere Werke  aus der  unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Museen Dahlem  und mit der  kolonialen und imperialen Logik, die sie als Sammlung  und  Zurschaustellung von Artefakten aus anderen Kulturen verkörpern.   Weitere Arbeiten in der Ausstellung haben mit dem Regiment der stillen   Betrachtung zu tun, das sich in den Darbietungen zeitgenössischer   Museen behauptet, indem es den Anschein der Dinge betont und eine   westliche Art und Weise ästhetischer Wertschätzung privilegiert.  Dieser  Argumentationslinie folgend, setzen sich andere Werke direkt  mit den  Mechanismen des Bildes, seiner Erzeugung und seinen  unzähligen  Funktionen auseinander. Was die Wahl der Medien angeht,  sind in der  Ausstellung die Zeichnung und andere von der Zeichnung  abgeleitete  Arbeitsweisen auffällig präsent, was nach meiner Ansicht  den  propositionalen Charakter des Kunstwerks betont und demgemäß  die  BetrachterInnen dazu auffordert, sich mit den Werken als Behauptungen   von bedingtem Geltungsanspruch zu befassen – bedingt  insofern, als  zeitgenössische Kunst zwei simultane, doch aporetische  Aufgaben  erfüllt, wenn sie einerseits die Wirklichkeit erforscht und   andererseits kritisch auf Distanz zu den Mechanismen ihrer Darstellung   geht. Auch Klang und Komposition werden in der Ausstellung  stark  betont. Einmal abgesehen davon, wie einige der gezeigten  Werke  klangliche Mittel nutzen, kann man das vielleicht auch als eine  Geste  verstehen, die die Dominanz des Bildes in der zeitgenössischen  Kultur  ein wenig mindert.</p><p>&nbsp;</p><p>Dieser Kurzführer hat zwei Hauptteile. Der erste  enthält Beiträge  von den Mitgliedern des Artistic Team – Tarek Atoui,  Natasha Ginwala,  Catalina Lozano, Mariana Muguía, Olaf Nicolai und Danh  Vo. Auf Vorgaben,  dass diese Stellungnahmen ein allgemeines Thema  behandeln  oder eine methodologische oder konzeptionelle Einheit bilden  sollten,  haben wir verzichtet. Die Beiträge sind eher Inter ventionen,  die einen  Eindruck von den persönlichen Neigungen der Autorinnen und  Autoren  vermitteln und zeigen sollen, von welchen Positionen ausgehend   wir bei diesem gemeinsamen Vorhaben unsere Interessen bestimmt haben.  Für die LeserInnen wird dennoch deutlich werden, dass  Architektur und  Bild („Architektur des Bildes“ und „Image-Architektur“  einerseits, das  Bild als Funktion und Begleiterscheinung der Globalisierung   andererseits) wesentliche Themen der Debatte gewesen  sind. Der zweite  Teil ist nach Ausstellungsorten gegliedert. Man findet  hier knappe  Informationen zu jedem Ort und wird durch die rund 50  Projekte  (darunter viele eigens entstandene Auftragsarbeiten) geleitet.  Ein  Beitrag zu jeder/m ausstellenden KünstlerIn umfasst neben  Bildmaterial  einen kurzen Text zu ihrer oder seiner Arbeitsweise allgemein  und zu  den Werken für die 8. Berlin Biennale im Besonderen.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Text  „Szondi/Eden“ des Künstlers und Artistic-Team-Mitglieds  Olaf Nicolai  gibt eine direkte Antwort auf die Frage, wie sich unser  Interesse an  Stadt und Bild in der Planung der 8. Berlin Biennale  niedergeschlagen  hat. Nicolais fiktive Kurzgeschichte spielt in einem  Gebäude, das wir  anfangs als möglichen Ausstellungsort in Betracht  gezogen hatten: ein  leer stehendes Einkaufszentrum im östlichen Bezirk  Lichtenberg, das in  bestem Zustand auf seinen Abriss wartet. Gemäß  dieser früheren  Kartografie der 8. Berlin Biennale sollte die Stadt in  drei Sektoren  aufgeteilt werden, von denen zwei – der Osten und der  Westen – in der  Vergangenheit steckengeblieben waren und in einen  Gegensatz zur Mitte  traten. Denn hier vermuteten wir das Epizentrum  eines (vom Architekten  Philipp Oswalt schon 1998 beschrieben)  Vorhabens, das 19. mit dem 21.  Jahrhundert zu verknüpfen und dabei  das 20. Jahrhundert zu verleugnen.  Nicolais Erzählung richtet den  Blick auf die ornamentalen Details des  Einkaufszentrums und auf die  von ihnen beschworenen Gespenster (vor  allem den marxistischen  Philosophen und Literaturtheoretiker Georg  Lukács), als stünden sie  in Reih und Glied an einer inzwischen  verschwommenen Grenze zwischen  Kommunismus und Kapitalismus. Letzten  Endes war es vielleicht  nicht nötig, die Besucherinnen und Besucher der  Ausstellung nach  Lichtenberg zu führen und an eine Sicht auf  Ostberlin zu erinnern,  die heute fast gänzlich aus dem Blick gerückt  ist, sich aber dennoch  in der Vorstellung festgesetzt hat.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Texte  der Soziologin Mariana Munguía und der Kuratorin  Catalina Lozano  stecken die Fundamente des Museums als eines Mittels  zur Konstruktion  der Nation ab. Munguía erzählt in „Begrabene Bilder“,  ihrem Essay über  die aztekische Steinskulptur Coatlicue und deren wiederholte  Vergrabungen und Ausgrabungen, und wie erst ein neu  gegründetes  mexikanisches Nationalmuseum den erforderlichen  Rahmen dafür bot, dass  die eindringliche Macht dieser Skulptur (entgegen  den Lehren der  Katholischen Kirche) ihre Wirkung ausüben und  Massen von indigenen  MexikanerInnen anziehen durfte, während man  sich dieser Macht zuvor nur  erwehren konnte, indem man die Skulptur  unter die Erde brachte. Das  postrevolutionäre, „bürgerliche“ Museum  war mehr als ein Speicher für  Dinge, die man den Händen der Kirche  und des Königs entrissen hatte.  Das Museum ist keine Hervorbringung  des modernen Nationalstaats. Es  steht aber insofern im Zentrum des  Nationalstaats, als es den Ort  bezeichnet, an dem Nation und Kultur als  eine singuläre Einheit  wahrgenommen werden können. Von einem zeitgenössischen  Standpunkt aus  gesehen, in einer von allen nur erdenklichen  nationalen und  ideologischen Museen saturierten Welt, spricht  Lozano in „Ein  Begräbnis“ davon, wie nahezu unmöglich es ist, ein  machtvolles Bild zu  erzeugen, mit dem sich vielleicht eine oppositionelle  Zusammenkunft  generieren lässt. In ihrer Betrachtung einer ganz  anderen Ruine – eines  Friedhofs außerhalb von Mexiko-Stadt – kommt  sie dennoch zu dem  Schluss, dass es für die Kunst heute keine bessere  Funktion geben  kann, als eben dies perspektivisch anzustreben.</p><p>&nbsp;</p><p>In „Die Dahlem  Sessions“ berichtet der Künstler Tarek Atoui von  seiner Entdeckung  eines Schatzes historischer Instrumente im Depot  des Ethnologischen  Museums in Dahlem. Mit der Absicht, aus diesen  Aufnahmen eine Art  Klangarchiv entstehen zu lassen, bestand sein  Projekt für die 8.  Berlin Biennale darin, virtuose MusikerInnen zur Aufführung  von  Solostücken auf Instrumenten einzuladen, über die sie  so gut wie  nichts wussten. Atoui sieht eine Entsprechung zwischen  diesem  wachsenden Archiv und seiner eigenen Arbeit als Musiker  und Komponist.  Er beschreibt die von ihm selbst entwickelten, modernen  elektronischen  Instrumente, bei denen die Interpretin oder der  Interpret immer wieder  neu lernen muss, sie zu spielen. In gewissem  Sinn eignen sich sowohl  seine Arbeiten als auch die Instrumente in  der Museumssammlung dazu,  die Entwicklung jeglichen Gefühls  meisterhafter Beherrschung zu  verunmöglichen. Bei diesem Projekt  entsteht aus der Begegnung zwischen  MusikerInnen und den ihnen  „fremden“ Gegenständen ein Archiv der  Klänge, das gewissermaßen  eine verfehlte Begegnung bezeugt.</p><p>&nbsp;</p><p>„Doppelleben“, der Beitrag der Kuratorin und Autorin Natasha  Ginwala,  hat die Form eines Essays mit einem „Epilog“, der das im  Zuge ihrer  Forschung gesammelte und in der Ausstellung gezeigte  Material  erläutert. Sie beginnt mit einem frühen Motiv, das uns faszi -  niert  hat, nämlich mit einigen Figuren der späten Aufklärung wie dem  Berliner  Alexander von Humboldt, die es sich zur Aufgabe machten,  die Welt zu  bereisen, Information über die Vielfalt ihrer natürlichen   Landschaften, ihrer Flora und Fauna, ihrer Sprachen und Kulturen   einzusammeln und diese Kenntnisse zurück nach Europa zu bringen.   Ginwalas Recherchen widmen sich einer spezifischen Kontinuität  zwischen  den dialektischen Gestalten des Reisenden und des  Autors. Indem sie  einige Bilder aus dieser Zeit analysiert, schlägt  sie zugleich vor, die  Spuren solcher realer oder imaginärer Reisen  „stereoskopisch“ zu  deuten.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Künstler Danh Vo schließlich trägt einen visuellen Essay   ohne Titel bei. Er zeigt Schnappschüsse von Kindern in T-Shirts mit   der Reproduktion eines Gemäldes von 1839, dessen unbekannter   vietnamesischer Maler die Folterung des französischen, in Tonkin  in  Vietnam, zu Tode gequälten Missionars Jean-Charles Cornay  (1809–1837)  festgehalten hat: eine Botschaft in Bildern nach dem  Prinzip der mise  en abyme.</p><p>&nbsp;</p><p>Das Museum und das Bild – nicht nur das Museum und die Kunst  –  gehören in ihrer wechselseitigen Entwicklung als Instrumente der   Ideologie und, wenigstens im spätkapitalistischen Jahrhundert, auch  als  Zeichen des privaten oder staatlichen Reichtums gemeinsam  zur  Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Aura des Museums als  Ort, an dem  das kulturelle und symbolische Kapital einer Gesellschaft  aufbewahrt  ist oder künftig bewahrt werden kann, wird in so gut wie  jedem Bild  beschworen; im Gegensatz dazu schließt das Museum  gerne alles, was es  besitzt, in einem Raum der stillen Betrachtung  ein. Die Werke dieser  Ausstellung sollen die Grenzen der Kunst als  ein Feld der  Selbstreflexion erweitern. Im Rahmen einer solchen  Auseinandersetzung  widerstehen Kunstwerke ihrer Vereinnahmung  und ihrer Nacherzählung in  den Begriffen der Kunstgeschichte. Sie  sind hier vor allem Thesen gegen  die heutigen gesellschaftlichen und  politischen Funktionen des Bildes  als der dominanten Form der Repräsentation.  Indem diese 8. Berlin  Biennale ihren Schwerpunkt auf den künstlerischen Prozess setzt, gibt  sie dem dringenden Bedürfnis zeit -  genössischer künstlerischer  Praktiken nach gleichzeitiger, vielleicht  aporetischer Erkundung der  Wirklichkeit und der Mechanismen ihrer  Repräsentation den Vorrang.  Politische Botmäßigkeit ist nicht Sinn  und Zweck der Kunst; ihr Streben  geht dahin, ein Gegenbild zu schaffen,  das Wahrheit und Macht  auseinanderhalten kann.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div></div></div>
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